Bronzetafel

Bronzetafel Niederscheldener Hütte

100-jähriges-Jubiläum der Stilllegung der Niederscheldener Hütte

Im Jahr 2023 jährte sich zum einhundertsten Mal die Stilllegung der Niederscheldener Hütte, eines bedeutenden Eisenwerkes, in dem nachweislich seit dem Jahr 1407 aus heimischem Erz bestes Siegerländer Eisen erschmolzen wurde.

Das war für den Heimatverein Niederschelderhütte ein guter Grund, mit einer Bronzetafel (Glocken- und Kunstguss Rinker, Sinn), stilvoll an die Alte Hütte zu erinnern. Die Heimatgruppe Niederschelden und der Heimatverein Niederschelderhütte verabredeten, sich die Kosten zu teilen.

Vor der Kulisse des Hochofens und der Gießhalle hat sich die Ofenmannschaft der Niederscheldener Hütte sehr kameradschaftlich aufgestellt. Auch das Hüttenpferd soll aufs Foto. In dem verschieferten Gebäude links befanden sich das Betriebsbüro, die Waschkaue, der Aufenthalts- und Umkleideraum sowie ganz unten die Hüttenschmiede. An diesem – noch bestehenden – Haus soll die Gedenktafel ihren Platz finden.

Am 11. April 2026 wurde sie dann auch im Rahmen einer gemeinsamen Feier am heutigen Wohnhaus Adolfstraße 1 angebracht.

Die deutlich ins Bild gesetzte Symbolfigur Siegerländer Hüttenmann erinnert an all die Menschen, denen die Hütte über viele Jahrhunderte Stätte von Mühe und Arbeit war.

Olaf Neumann, Maurer und Bauingenieur (Baugeschäft Neumann), führt noch letzte Hangriffe aus.

Erhard Mengel bei der Begrüßung, rechts die verhüllte Tafel.Die beiden Kinder des Hauseigentümers haben sie dann mit Freude enthüllt.

Alle sind zufrieden: Christian Peter (Gemeinde Mudersbach), Erhard Mengel (Heimatverein Niederschelderhütte), Friedrich Schmidt (Heimatgruppe Niederschelden) und Olaf Neumann.