Seit 1988

Unser Verein

Als sich am 20. März 1981 auf der Charlottenhütte zum letzten Mal Siemens-Martin-Edelstahl in die Gießpfannen ergoss, da war die Ortschaft Niederschelderhütte um ihre Zwillingsschwester ärmer geworden. Über viele Jahrzehnte waren beide gleichen Schrittes gewachsen und groß geworden.

Um die gemeinsame Geschichte mit dem großen Werk, eingebunden in die Erinnerung an die Niederscheldener Hütte und an unseren bedeutenden Bergbau, wach zu halten, zu pflegen und zu dokumentieren, erfolgte im März 1988 die Gründung des Heimatvereins Niederschelderhütte e.V.

Zum Vorsitzenden wurde Rektor Erhard Mengel gewählt.

Die Vereinsmitglieder treffen sich in unregelmäßigen Abständen in einem, vom Verein hergerichteten und schön ausgestatteten Raum in der Bürgerbegegnungsstätte „Am Wald“ zu geselligen, auch besinnlichen, vor allem aber zu Veranstaltungen mit historischem Bezug.

Ein besonderes Verhältnis pflegt man in Niederschelderhütte zum Giebelwald, einem in sich geschlossenen, wunderschönen Mittelgebirge. Hier hat der Heimatverein an exponierten Stellen Sitzbänke aufgestellt, die auch auf Besonderheiten des Standortes hinweisen.

Geschichte bewahren

Gemeinschaft erleben

Heimat entdecken

VERWURZELT IN DER HEIMAT

Unser Emblem

Darüber bestand von Anfang an nicht der geringste Zweifel: Unser Vereinsemblem sollte die Verwurzelung von Niederschelderhütte im Bergbau und Hüttenwesen mit den Symbolen von Schlägel und Eisen und Bergmannsgeleucht vergegenwärtigen und – selbstverständlich – das weithin sichtbare Wahrzeichen unseres Ortes, die Turmuhr auf dem ehemaligen Bürogebäude der Charlottenhütte, enthalten.

Bergbau

Niederschelderhütte ist eng mit der Geschichte des Bergbaus und seiner Tradition verbunden.

Schlägel & Eisen

Schlägel und Eisen stehen symbolisch für die bergmännische Vergangenheit unseres Ortes.

Bergmännische Tradition

Das Bergmannsgeleucht erinnert an die Menschen und die Arbeit, die den Ort geprägt haben.

Wahrzeichen des Ortes

Die Turmuhr der ehemaligen Charlottenhütte ist bis heute ein weithin sichtbares Zeichen von Niederschelderhütte.

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Das Buch

Verabredungen mit der Geschichte

Dem Vorstand des Heimatvereins Niederschelderhütte e.V. wurde sehr schnell klar, dass eine Darstellung der Ortsgeschichte von Niederschelderhütte nur dann verständlich und nachvollziehbar sein kann, wenn sie in die Industrie- und Wirtschaftsgeschichte des Siegerlandes eingebunden ist. Denn Niederschelderhütte war ein ausgewiesener Industrieort.

Verabredungen mit der Geschichte

So erstellte Erhard Mengel in jahrelanger Arbeit ein Buch, das weit über die Ortsgeschichte hinaus die Industrie-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte des Siegerlandes lebendig und mit vielen hochwertigen Bildern und Grafiken versehen darstellt. Das gesamte Buch fußt auf umfangreicher und sorgfältiger Quellenarbeit, die Erhard Mengel in die unterschiedlichsten, einschlägigen Archive führte. Das Foto zeigt ihn im Landeshauptarchiv Koblenz vor der ältesten „Karte“ von Niederschelderhütte. Gut zu erkennen ist der Niederscheldener Siegbogen. Die Akte, die diesen Handriss enthält, war neben drei weiteren bezogen auf die Anfangssituation von Niederschelderhütte die aufschlussreichste und erforderte eine intensive Lesearbeit.

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